Am Mittwoch, dem 15. April sind wir am frühen Morgen, mit einem voll besetzten Reisebus in Richtung Italien gestartet. Bei schönem Wetter konnten wir am Rasthof Hegau unser Vesper genießen. Anschließend fuhren wir durch die wunderschöne Landschaft der Schweiz durch den Gotthard und vorbei am Luganer See. In der Nähe von Mailand machten wir eine zweite Vesperpause und bei Genua erreichten wir dann das Meer. Nach einer Fahrt entlang der Küste trafen wir schließlich an unserem direkt am Meer gelegenen Hotel in Diano Marina ein. Nach dem Zimmerbezug hatten wir dort dann auch gleich das Abendessen.
Am nächsten Morgen ging es in das Fürstentum Monaco. Bei einem Rundgang konnten wir die prunkvollen Säle des Spielcasinos besichtigen. Im Anschluss ging es weiter in die Altstadt von Monaco. Teilweise fuhren mit dem Bus auf der legendären Formel-1- Strecke. Der Aufbau für das nächste Rennen ist in vollem Gange und zahlreiche Vorbereitungen waren schon zu sehen. Begleitet wurden wir immer von unserem sehr erfahrenen Reiseleiter Stefan, der uns auf eine tolle Art auch sehr viel über Land und Leute erzählte. Am Nachmittag führte uns die Reise noch nach Menton, der sogenannten „Stadt der Zitronen“. Im Anschluss fuhren wir noch ein Stück die Küstenstraße bis nach Sanremo um von dort dann vollends die Autobahn „Autostrada del Fiori“ bis nach Diano Marino zu nehmen. Diese in den 60er/70er-Jahren erbaute Autobahn beindruckt durch ihre zahlreichen Tunnel und Brücken mit tollen Ausblicken.
Der dritte Tag führte uns in die Hanbury-Gärten, einen der schönsten botanischen Gärten Europas. Hier waren wir körperlich gefordert, da das Gelände an einen Steillagen-Weinberg erinnerte. Die Gärten, die inzwischen von der Universität Genua betreut werden, ziehen sich den Hang hinab bis direkt zum Meer. Für den Aufstieg musste man dann schon etwas Zeit einplanen. Zur Erholung fuhren wir danach zu einem Winzer und konnten dort lokale Produkte genießen. Am Nachmittag ging es dann noch nach Dolceaqua. Bei einem Spaziergang durch die historischen Gassen, fühlte man sich ins Mittelalter versetzt. Die Altstadt besteht im Prinzip aus lauter aneinander gebauten Häusern und die Wege und Gassen wurden meist auch noch überbaut, so dass ein verwunschenes Gewirr entstanden ist. Sehr beeindruckend. Nach der Rückkunft in Diano Marina hatten wir noch etwas Zeit die dortige Fußgängerzone und Strandpromenade zu erkunden.
Am nächsten Tag fuhren wir über die Küstenstraße „Via Aurelia“ bis nach Sanremo. Nach dem Besuch des Blumenmuseums konnten wir noch durch die benachbarten Ormondgärten schlendern. Hier konnte man exotische Pflanzen und Bäume bewundern. Weiter ging es in die Altstadt von Sanremo. Vorbei am dortigen Spielcasino (in ganz Italien gibt es nur 3 Stück) ging es in die engen Gassen mit zahlreichen Geschäften. Zudem war noch Markttag in Sanremo und deshalb war gefühlt ganz Italien in der Stadt unterwegs. Am Bus gab es dann nochmal ein Kuchenvesper bevor es wieder ins Hotel zurückging und wir uns vom Reiseleiter Stefan verabschiedeten. Ein paar wenige stürzten sich in die Fluten oder machten einen Strandspaziergang. Oder genossen einfach den restlichen Nachmittag auf der tollen Terrasse des Hotels direkt am Meer.
Am fünften Tag mussten wir leider schon die Heimreise antreten. Es ging auf der gleichen Route wie bei der Anreise wieder zurück. Auf dem letzten Rastplatz kurz vor der Schweizer Grenze in Chiasso gab es Saitenwürstle mit Brot. Vor dem Gotthard-Tunnel wurden wir dann über eine Stunde von einem Stau ausgebremst. Auch um Zürich herum hat es gestockt. Deshalb mussten wir uns bereits am Rasthof Schönbuch aufgrund der Lenkzeiten von unserem sehr sehr guten Fahrer verabschieden. Er hat uns sehr umsichtig und sicher über die engen und kurvigen Straßen gelenkt und nicht nur einmal ging es um Millimeter. Am späten Abend trafen wir dann mit vielen neuen Eindrücken gesund und munter wieder in Markgröningen ein.
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